Neue Ansprüche an die Seniorenverpflegung


 

Viele ältere Menschen verbinden den Umzug ins Altenheim mit dem Verlust der Eigenständigkeit. Deshalb zögern sie den Schritt möglichst lange hinaus. Dank Angeboten wie Essen auf Rädern und Pflegediensten ist es für sie heute möglich – so lange sie noch mobil sind –, länger in ihrem vertrauten Umfeld zu bleiben.

Die wachsende Zahl allein oder zu zweit lebender Senior*innen fordert Anbieter von Essen auf Rädern heraus. Sie benötigen nicht nur deutlich mehr Personal, sondern genauso ein möglichst effizientes System für die Auslieferung der Speisen, das ihren Anforderungen gerecht wird.

Wachsende Nachfrage bei Essen auf Rädern

„Ein ganzheitliches, durchdachtes Konzept ist die Basis, damit es nicht zu Qualitätsproblemen kommt“, weiß Johannes Abenthung, Geschäftsführer bei MenüMobil, einem Anbieter von Produkten für die Speisenverteilung. „Diverse Prozessschritte müssen dabei berücksichtigt werden: vom Lagern und Vorbereiten der Speisen über das Schöpfen bis hin zur Auslieferung.“

Die Kernherausforderungen von Essen auf Rädern:

  • Speisen müssen heute oft über deutlich längere Zeiträume zuverlässig warm bzw. kalt gehalten werden, da eine größere Personenzahl versorgt werden muss.
  • Auch nach längeren Transportzeiten müssen die Speisen noch appetitlich aussehen, denn das Auge isst bekanntlich mit
  • Bereits portionierte Mahlzeiten dürfen beim Transport nicht verrutschen, ineinanderlaufen oder gar herausfallen.

Transportboxen mit ausgefeilter Technik

MenüMobil arbeitet im Bereich Essen auf Rädern überwiegend mit zwei Techniken, die verschiedenen Ansprüchen gerecht werden:

ClassicLine
Die ClassicLine hält passiv heiß und ist deshalb für kurze Transportstrecken und eine eher geringere Zahl an zu versorgenden Gästen bestens geeignet. Sie nutzt mit warmer Luft die Technik zum Warmhalten, die am weitesten verbreitet ist. Serviert wird das Essen auf kompakten Tabletts, die Platz beim Transport sparen, aber trotzdem sicherstellen, dass warme und kalte Speisen klar getrennt werden. Schwappsichere Innendeckel auf dem Porzellangeschirr verhindern das Aus- und Ineinanderlaufen der verschiedenen Speisen.

InduCook
Bei einer größeren Personenzahl, die mit Essen versorgt werden muss, und bei längeren Wegen, die das Essen transportiert werden soll, eignet sich InduCook. Das Essen wird kalt ausgeliefert und direkt vor Ort schonend auf Induktionsplatten erhitzt. Das Zeitfenster für die Organisation und Auslieferung wird dadurch größer, die Transportkosten günstiger. Es können deutlich mehr Mahlzeiten pro Fahrzeug ausgeliefert werden. In einen Kleintransporter, z. B. einem VW Bus, finden bis zu 110 Mahlzeiten Platz. Dabei wird auf dem thermo-isolierten Tablett nur genau in dem Bereich Wärme zugeführt, in dem die Speisen auch erhitzt werden sollen. Andere Bereiche, zum Beispiel solche, in denen Salate oder Nachtisch stehen, bleiben kalt.

Gerne können Sie das Team von MenüMobil kontaktieren. Einer von unseren erfahrenen Systemberatern hilft Ihnen gerne weiter.

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