„Oase der Gemeinschaftsverpflegung“: vom Essensverteiler zum Dienstleister

 

„Oase der Gemeinschaftsverpflegung“:
vom Essensverteiler zum Dienstleister

Ihren Ursprung hatte die Gemeinschaftsverpflegung in der Notwendigkeit, eine Vielzahl an Menschen gleichzeitig an einem Ort zu versorgen. Das ist heute anders. Zwar ist es nach wie vor das Ziel, Viele satt zu bekommen. Doch schon lange steht nicht mehr nur die bloße Nahrungsaufnahme im Fokus, sondern die Bewirtschaftung auf hohem Niveau: Qualität vor Quantität! Dabei wird die individuelle Gastronomie, die eigentlich anders als die Gemeinschaftsverpflegung funktioniert, von vielen Gästen als Messlatte genutzt.

Bedarf an Gemeinschaftsverpflegung in allen Generationen

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. nutzen täglich 16,5 Millionen Menschen eine Form der Gemeinschaftsverpflegung, die DEHOGA spricht von Einnahmen in Höhe von 18,3 Millionen Euro jährlich. Diese Zahlen sind wahrscheinlich immer noch zu niedrig, denn durch sehr verschiedene Strukturen in der Gemeinschaftsverpflegung ist der gesamte Bereich schwer zu fassen. Definitiv zählt die Gemeinschaftsverpflegung aber zu den am stärksten wachsenden Dienstleistungsbranchen, mit drei tragenden Säulen:

  • Business
  • Care
  • Education

„Die Bereiche Care und Education sind die am stärksten wachsenden, bedingt durch den demografischen Wandel und sich ändernde soziale Situationen“, weiß Norbert Bauer, Senior Account Manager bei Rüther, einem Hersteller von Speiseausgabe-Anlagen. „Immer mehr ältere Menschen werden zu Hause oder, wenn es dort nicht mehr geht, im Seniorenheim versorgt. Immer häufiger nutzen Kinder und Jugendliche Essensangebote in Institutionen.“ Dabei sind auch die Formen, wie Gemeinschaftsverpflegung umgesetzt wird, unterschiedlich: in Eigenregie, mit Hilfe eines Caterers, über einen Pächter oder als Mischform.

 

Wachsende Ansprüche an die Gemeinschaftsverpflegung

Menschen, die eine Form der Gemeinschaftsverpflegung wählen, haben heute hohe Ansprüche an das Essen. Norbert Bauer von Rüther beschreibt die Erwartungen: „Gäste wollen eine große Auswahl an Speisen geboten bekommen, die sie selbst individuell zusammenstellen können. Sie erwarten Produkte, die am besten aus biologischem Anbau stammen sollen und ein möglichst ansprechendes Ambiente – selbstverständlich alles zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.“

Hierauf kommt es in der Küche an:

  • Qualität
  • Genuss
  • Gesunde Ernährung

Anbieter haben keine Wahl: Um langfristig erfolgreich zu sein, müssen sie diese Ansprüche, Essgewohnheiten und Bedürfnisse gerecht werden. Sie müssen Trends früh erkennen und bedienen.

Chancen in der Gemeinschaftsverpflegung

Der Wandel in der Gemeinschaftsverpflegung bringt viele Herausforderungen mit sich – durchaus aber auch Chancen in Bezug auf Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung. Ob in Kindergärten, an Schulen, Universitäten, in Betriebskantinen, Mensen, ob in Krankenhäusern oder Seniorenheimen: Durch den enormen Anteil an zu versorgenden Menschen kann hier einfach etwas bewirkt werden. Nationale Strategien der Bundesregierung mit dem Ziel, die Lebensmittelverschwendung „entlang der Produktions- und Lieferkette“ zu verringern, sensibilisieren in der Gesellschaft für das Thema. Neben dem Einfluss auf Ressourcenverschwendung kann die Gemeinschaftsverpflegung auch durch ihr Angebot positiven Einfluss auf das Ernährungsverhalten in fast allen Generationen nehmen.

Bei Fragen rund ums Thema Speisenausgabe können Sie gerne Norbert Bauer von Rüther kontaktieren: +49 178 1312848.

 

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